Ich liebe dich

„Ich liebe dich“, hat er gesagt,
„mit Haut und wenig Haaren!
Ich bin dein Freund und helfe dir.
Mich stört nicht dein Gebahren.
Mich ärgern deine Fehler nicht
und auch nicht dein Versagen.
Ich liebe dich, so wie du bist
und will es mit dir wagen!“

Mit diesen Worten… ist das wahr?…
hat er mein Herz umfangen.
Mit dieser Liebe, hell und klar,
zerrinnt mein Selbstverdammen.

„Ich führe dich“, hat er gesagt,
„wenn du das willst, ganz zwanglos.
Ich weiss, dass du nun Leitung brauchst,
ich lots‘ dich durch das Chaos,
das dich umgibt, dir Sorgen macht
und schlaflose Nächte bereitet.
Die Lösung ist zum Greifen nah:
Meine Hand, die sicher leitet.“

Mit diesem Deal… ob er gelingt?…
beginnt das Eis zu tauen.
Die Wärme, die dem Wort entspringt,
fängt Brücken an zu bauen.

„Ich helfe dir“, hat er gesagt,
„beim Feiern und beim Weinen.
Ich steh‘ dir bei in Hoch und Tiefs,
im Grossen, wie im Kleinen.
Denn immer bin ich da für dich,
ich lasse dich doch nicht im Stich.“

Mit diesen Worten… ich lass es zu!…
hat er mein Herz ergriffen.
Er ist es, der mich nie verlässt,
ich habe es nun begriffen.
Selbst wenn ich, still, ganz zögerlich,
mich rausschleich und dann ärgerlich,
Mir sage: „ Das ist nichts für mich!“
Ist Jesus‘ Antwort: „Ich liebe dich!“

Stefan Wanzenried / 28. Juni 2020

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