Keine Obergrenze

Suchst du den Weg und findest ihn nicht?
Bist dir im Weg und hinderst du dich?
Was ist dein Ziel und was dein Bestreben?
Willst du nicht mehr, als nur Überleben?
Ich kenn’ die Gedanken und weiss, wie du fühlst.
Ich weiss um die Dinge, die du durchwühlst.

Es ist hartes Leben, es spuckt dir ins Gesicht!
Du bist hart im Nehmen, doch fair ist es nicht.
Alles hat sich nun gegen dich verschworen.
Du weisst dich allein und vollständig verloren.
Doch sei gewiss, nach Erleichterung labend,
es ist vermutlich nicht aller Tage Abend.

Einen gibt es, der dies auch durchgemacht.
Einen gibt es, der wurde wie du ausgelacht.
Einen gibt es, der verlor auch seinen Freund.
Einen gibt es, der hat durch Verlust geweint.
Der Eine erlebte Schande, Spott und Hohn.
Wurde versetzt, geschlagen: Gottes Sohn.

Und als Jesus an Nägeln am Kreuze hing,
Sein irdisches Leben bald zu Ende ging –
ich kann nicht ermessen, wie sehr er litt,
um diesen zu machen, den letzten Schritt –
vergab er den Schlächtern, bis zuletzt,
hat so den Grundstein für Vergebung gesetzt.

Der Aufschrei „Es ist vollbracht!“ gilt allen,
die sich im Moment an Hoffnung festkrallen,
weil sie nicht weiterwissen und sich plagen
mit elendlangen Selbstanklagen.
Vergebung und Hoffnung sind seither ein Paar.
Vergib dir selber und allem was war!

Vergib auch den andern, wie Jesus es tat!
Versieb’ nicht die Chance und hör auf den Rat:
Lieb Deinen Nächsten und lieb deinen Feind,
denn so hat es Gott mit uns allen gemeint!
ER ging voran und liess sein Leben!
Und DIr ist auf Ewigkeit hin vergeben!

Vertraue dein Leben immer IHM an!
Er hat soviel für uns alle getan!
Er wird dich tragen, wenn du IHM traust
und dein volles Vertauen auf IHN baust.
Egal ob vierzig, sechzig, achtzig Lenze.
Für IHN gibt es keine Obergrenze!

Stefan Wanzenried / 27.06.2018

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