Z‘ Alp

Unter dem klaren Nachthimmel am 13. August, während des Höhepunkts der Perseiden, erlebt der Erzähler einen Moment stiller Bewunderung. In seiner gemieteten Alphütte in Simplon Dorf genießt er die Ruhe der Natur, beobachtet erleuchtete Berglandschaften und spürt das Rauschen des Wildbachs. Diese Woche der Abgeschiedenheit ist für ihn eine jährliche Auszeit vom Alltag, die ihm ermöglicht, über das Leben und die Zufälligkeit seiner Existenz nachzudenken. Obwohl er auch von den Unwägbarkeiten der Natur überrascht wurde, findet er Trost in der Schönheit, die ihn umgibt, und fragt sich, ob allem ein zufälliger Ursprung zugrunde liegt.

Von Meisterhand

Von Meisterhand mit Pinselstrichen, in sattem Grün und dunklem Blau, erstreckt sich vor mir, unverglichen, ein Landstrich sanft, dann wieder rauh. Mit gelben Tupfen, weissen Bäumen, lädt diese Landschaft ein zum Träumen! Die Frage stellt sich bei mir ein: Soll das Produkt des Zufalls sein? Der zarte Duft von Hyazinthen, es riecht nach würzig frischem... Continue Reading →

Vollmondnacht

Licht und Schatten auf den Matten, hell und klar, wunderbar, Vollmondnacht, die Sterne leuchten. Wiesen mit Tau sich nun befeuchten.. Dunkel stehen mächtige Tannen Die letzten Wolken ziehen von dannen. Und geben den Himmel gänzlich frei. Als ob das nun Bestimmung sei. Licht und Schatten auf den Matten, ruhig und still, mäuschenstill, Vollmondnacht, nur Rehe... Continue Reading →

Gewitternachhall

Es fällt ein Ast, nass und schwer, zu Boden, und ringsumher, da liegen Dinge, die der Wind zerstreut und die verwüstet sind. Ein Ball, ein Blatt, sie liegen dort, verlassen, an jenem Ort, der Ball vom Kinde, das Blatt vom Baum, beides, umgeben von Wasserschaum. Der grosse Sturm er ist vorbei, nun es ist mir... Continue Reading →

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