Gewitternachhall

Es fällt ein Ast,
nass und schwer,
zu Boden,
und ringsumher,
da liegen Dinge,
die der Wind
zerstreut
und die verwüstet sind.

Ein Ball, ein Blatt,
sie liegen dort,
verlassen,
an jenem Ort,
der Ball vom Kinde,
das Blatt vom Baum,
beides,
umgeben von Wasserschaum.

Der grosse Sturm
er ist vorbei,
nun es ist
mir einerlei,
wohin er zieht,
wohin er fährt,
denn schon
der Himmel sich wieder klärt.

Stefan Wanzenried / 1982

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