Ein zerzauster Mann, den Stecken in der Hand, kam aus der Wüste in das fruchtbare Land, das einst Kaleb und Josua mit Siegesgeschrei, einnahmen, aufdass es Gottes Land sei. Am Jordan nahm er einen Schluck kühles Nass, und sprach zu der Menge, betroffen und blass; "Macht eben die Hügel, erhöhet das Tal! Bereitet den Weg... Continue Reading →
Ein Haschen nach Wind
Alles, was vergangen ist, kehrt wieder, alles, was noch kommen wird, war da! Tyrannen, Schwerter, Jubellieder, vielleicht noch fern, vielleicht ganz nah. Drum unsere Bemühungen, Geschwister, alle sind, nicht mehr und nicht weniger, denn Haschen nach Wind! Alles, was uns weise scheint, fällt um, alles, was uns nötig dünkt, ist's nicht. Leute, sind wir heute... Continue Reading →
Meine Zeit
Woher die Zweifel doch nur kommen? Was ist mit mir? Was wird mit mir? Vom Rausch der Zeit noch ganz benommen, seh' ich die Zukunft ganz verschwommen. So flüstere ich: Ich folge Dir! Meine Zeit steht in Deinen Händen. Du sprichst zu mir: Ich will dich senden! Meine Kraft, die spür' ich schwinden, schwächer, schwächer... Continue Reading →
