Der Herr ist mein Hirte

Der Herr ist mein Hirte... ER’s sicher gut mit mir meint. und als ich mich verirrte, hat ER Tränen der Liebe geweint. ...mir wird nichts mangeln. auch wenn dies Gefühl mich beschleicht, muss ich wirklich nicht bangen. ist die Fülle in IHM allemal unerreicht. Er weidet mich auf grüner Aue... genau weiss ER, was das... Continue Reading →

Es weihnachtet sehr…

Es weihnachtet sehr.... und doch ist nicht mehr von Weihnachten zu spüren. Es weihnachtet sehr.... die Herzen sind leer. Gedanken Einsamkeit schüren. Still ist die Nacht... doch in Anbetracht der Realität eher gelogen. Still ist die Nacht... Taschen voll Fracht mit Geschenken aus Katalogen. Der Himmel ist hoch... die Türen sind weit vom Einkaufscenter. Der... Continue Reading →

Vollmondnacht

Licht und Schatten auf den Matten, hell und klar, wunderbar, Vollmondnacht, die Sterne leuchten. Wiesen mit Tau sich nun befeuchten.. Dunkel stehen mächtige Tannen Die letzten Wolken ziehen von dannen. Und geben den Himmel gänzlich frei. Als ob das nun Bestimmung sei. Licht und Schatten auf den Matten, ruhig und still, mäuschenstill, Vollmondnacht, nur Rehe... Continue Reading →

Mein Freund

Freund, wann sprichst du wieder? Dein Schweigen drückt mich nieder! Dein Nichtsvondirgeben tut weh, ich liebend gern dich versteh’! Nur, sag mir, wie? Freund, ich möcht' dich wieder hören. Vielleicht ein wenig im Innersten stören! Zu unserem Besten, glaub’ es mir! Die Angst nimmt in mir Quartier! Hoffnung!! Du brichtst aus deinem Revier!? Freund, wann... Continue Reading →

Mis Dörfli

Es liit so ruhig, es liit verträumt, de Verchehr ghörd me nu vo fern. Kei Hektik, kei Chaos prägt sis Bild. Mis Dörfli – me hets eifach gärn. Verwinklet und bunt, nöd überall grad, stöhnt Hüser bi Tag und bi Nacht. Nöd g’schlecket, nöd g’stylt, so isch es halt. Uf jede Fall: S’isch e Pracht!... Continue Reading →

Dichten ist meine Leidenschaft

Dichten ist meine Leidenschaft. Manchmal auch eine Antriebskraft, aufzumuntern und zu trösten einen zerbrochnen, aufgelösten Menschen auf die Beine zu hiefen, sitzt er doch in unendlichen Tiefen, wünsch ich mir, er bekäme Flügel, lieber dies, als wieder Prügel, durch mein Wort ermuntert sacht. Dichten ist meine Leidenschaft. Dichten erfüllt mir manche Träume, ob sie realistisch... Continue Reading →

Wie ein Strom in der Wüste

Wie ein Strom in der Wüste, ein Lichtstrahl in der Nacht, wie die Brandung der Küste, eine Geburt in der Schlacht, so erfreuend, so hell, so stetig, so ein Trost, ist Dein „Umunssorgen“, so Du uns liebkost. Wie ein Staubkorn im Weltall, eine Nadel im Heu, wie ein Floh auf dem Erdball, wie das Forttreiben... Continue Reading →

Burnout

Schön ist, wenn ihr mich beachtet, honoriert mein Tun und achtet auf die Schritte, die ich mache. Dass mir aber keiner lache, wenn ein Fehler mir geschehe! Denn es reicht, wenn ich ihn sehe! Dafür belohne ich Euch mit Einsatz Denn, dies ist mein heilig’ Grundsatz, dass ich schaffe, schaffe, werke, auch wenn ich im... Continue Reading →

Ein in sich verzehrendes Feuer

Der Wachs nähret die Flamme, wie eine Mutter, wie eine Amme. Die Flamme erzeugt das Licht, ohne Docht ginge das nicht,... ...ein in sich verzehrendes Feuer, fast unheimlich und nicht geheuer. Beobachter geniessen den Schein - die Kerze wird kleiner und klein... ...und dann erlöscht der Glanz, zu Ende der Flammen Tanz, ganz düster wird’s... Continue Reading →

Seine Person

Hast du schon mal darüber gegrübelt, woher du kommst, wohin du wirst gehen? Bist du schon mal ins Staunen geraten, in der Schweiz oder den Vereinigten Staaten oder anderen bezückenden kleinen Reservaten, wie schön Vögel singen und Blumen blühen? Nein? Es interessiert dich gar nicht, woher du kommst, wohin du wirst gehen? Schade, ich wollte... Continue Reading →

Hoffnung

Wird die Zukunft mir das bringen, was im Innersten ich mir erhoff'? Kann ich bald vor Freude singen über krass massloses Gelingen oder... schüttelt Enttäuschung mich ganz schroff? Wird das Vergangene mich verdriessen, jenes, das ich lieber gern vergess'? Werden Tränen aus Trauer fliessen, Tränen, wie Bergbäche sich ergiessen oder... kann ich mich freuen über... Continue Reading →

Der Wegbereiter

Ein zerzauster Mann, den Stecken in der Hand, kam aus der Wüste in das fruchtbare Land, das einst Kaleb und Josua mit Siegesgeschrei, einnahmen, aufdass es Gottes Land sei. Am Jordan nahm er einen Schluck kühles Nass, und sprach zu der Menge, betroffen und blass; "Macht eben die Hügel, erhöhet das Tal! Bereitet den Weg... Continue Reading →

Ein Haschen nach Wind

Alles, was vergangen ist, kehrt wieder, alles, was noch kommen wird, war da! Tyrannen, Schwerter, Jubellieder, vielleicht noch fern, vielleicht ganz nah. Drum unsere Bemühungen, Geschwister, alle sind, nicht mehr und nicht weniger, denn Haschen nach Wind! Alles, was uns weise scheint, fällt um, alles, was uns nötig dünkt, ist's nicht. Leute, sind wir heute... Continue Reading →

Meine Zeit

Woher die Zweifel doch nur kommen? Was ist mit mir? Was wird mit mir? Vom Rausch der Zeit noch ganz benommen, seh' ich die Zukunft ganz verschwommen. So flüstere ich: Ich folge Dir! Meine Zeit steht in Deinen Händen. Du sprichst zu mir: Ich will dich senden! Meine Kraft, die spür' ich schwinden, schwächer, schwächer... Continue Reading →

Dein Pfeil und Bogen

Schlüpf aus deinen Kinderschuhen, nun beginnt ein andres Leben. Wenn Erinnerungen ruhen, kommt was andres auf dich zu. So wie du bist jetzt erzogen, so erziehst du andre nun, und dein einster Pfeil und Bogen nimmt ein andrer sich zum Spiel! Stefan Wanzenried / 1983

Zuhaus

Es sieht nach Herbst aus, doch der Frühling ist da, der Wonnemonat Mai ist nah! Die Bäume schlagen aus - und ich sitz hier zuhaus. Ich schaue dem Treiben des Windes zu, er wütet und tobt dahin - und ich sitz hier drin. Eine Frage lässt micht nicht in Ruh', ob ich sitze oder liege,... Continue Reading →

Was macht die Hausfrau?

"Was macht die Hausfrau?" fragt der Mann. "Ich mach den Haushalt!" sagt sie stramm. Doch wenn man meint, die Frau sei fertig, dann fängts erst richtig an. Sie fegt, sie springt, sie legt, sie singt, sie bietet auch das Essen dar und macht die Betten; sonnenklar. "Was macht sie im Garten?" fragt der Mann. "Ich... Continue Reading →

Gewitternachhall

Es fällt ein Ast, nass und schwer, zu Boden, und ringsumher, da liegen Dinge, die der Wind zerstreut und die verwüstet sind. Ein Ball, ein Blatt, sie liegen dort, verlassen, an jenem Ort, der Ball vom Kinde, das Blatt vom Baum, beides, umgeben von Wasserschaum. Der grosse Sturm er ist vorbei, nun es ist mir... Continue Reading →

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