Freunde

Sie kommen fast ohne Anzuklopfen.
Sie gehen, wenn es ihnen gefällt.
Es ist nicht Zeit, die sie mir stehlen.
Es ist ihr Herz, das trägt und hält.

Freunde

Sie lachen über eigene Fehler
und sehen über meine hinweg.
Sie motivieren und erzählen
von Freud und Leid und Missgeschick.

Freunde

Das offne Ohr, das sie mir leihen,
das Herz, das mir wird zugewandt,
es schafft Vertrauen zum Verweilen
und irgendwie auch Heimatland.

Freunde

Es ist ein Geben und en Nehmen.
Das Eine schliesst das Andre nicht aus.
Drum bleibt das innige Ersehnen:
„Kommt ganz schnell wieder in mein Haus!“

Stefan Wanzenried / 20.04.2019

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